|
|
Ober- und Unterlidstraffung
Hierbei wird zwischen Ober- und Unterlidstraffung unterschieden. Im Falle der Oberlidstraffung verläuft die Schnittführung entlang der Lidfalte, so dass die späteren Narben so minimal wie möglich gehalten werden. Überschüssiges Gewebe, Haut und Fett können so entfernt werden.
Als Unterlidkorrektur oder –straffung wird ein Eingriff bezeichnet, der am äußeren Unterlid vorgenommen wird. Ein waagrechter Schnitt durch Haut und Muskel schafft einen Zugang, so dass überschüssige Haut, Fett und Gewebe entfernt werden können. Um eine weitere Erschlaffung zu verhindern, wird der betroffene Lidmuskel am Gesichtsknochen fixiert.
Die Lidstraffung ist ein relativ kurzer und vergleichsweise einfacher Eingriff, der in der Regel unter örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt wird. Unmittelbar vor der Operation markiert der Chirurg die Linien auf der Haut, an denen später die Schnitte ausgeführt werden sollen. Die entstandenen Schnitte werden nach dem Eingriff mit chirurgischem Nahtmaterial versorgt, meist kommen selbstauflösende Fäden zum Einsatz. Zusätzlich werden manchmal Pflaster oder Anheftungen verwendet, um das Lid in seiner neuen Position zu halten.
Nach einiger Zeit, wenn Verbände und Pflaster abgenommen werden, ist ein erster Eindruck der erfolgreichen Lidstraffung zu sehen. Da es sich beim Lid um sehr sensible Haut handelt, dauert es einige Zeit, bis diese sich stabilisiert hat. So kann sich das letztendliche Operationsergebnis auch nach Monaten noch leicht verändern.
Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer